3. Tag – Sonntag

W?hrend des Schreibens dieser Zeilen erleide ich H?llenqualen. Ich f?hle mich wie ausgespuckt, was ziemliche Wasserverschwendung w?re, und wenn Sebbel meint wieder so laut zu sein, werde ich laut. Nun wie kommt das? Alles fing beim Fr?hst?ck an, was man nur mit guten Willen so nennen konnte.
Es ging damit weiter, dass der gro?e Lullie sich einige Neue Alkohol- bzw. Spielregeln aus dem Hut zauberte. Was sofort unser aller Laune in nicht mehr messbare Kommabereiche f?hrte.
Der versprochene Strand am Vormittag zeigte sicht auch als Happy- Hepatitis- Pisse- Becken. Lediglich die Wellen waren schön. Der anschlie?ende Durchgang durch die Ruinen der Hafenstadt Ostia Antica war ein Highlight des Tages, dass nur mit mehr Wasserquellen h?tte verbessert werden k?nnen. Bei über 30?C wurde jeder Schweißtropfen von der Haut gebrannt.

[img]images/italien2003/d3_1.jpg[/img]

Danach endete schließlich auch mein Limonade-Vorrat und Chancen auf nachfüllen gab es nicht, trotz mehrfachen Versprechens. Im Halbschritt ging es auf Lutzis Kommando zur U-Bahnstation. Mit Stehplatz und Zugluft fuhren wir dann in die Innenstadt Roms, wo wir sofort den ersten atemberaubenden Blick auf das Kolosseum, dass auch als erstes zum Besuch bereitstand, bekamen. In dieser Freizeit konnten wir auch einen kurzen Blick ins Forum Romanum. Au?erhalb des Kolosseums kam es auch zum Erlebnisaustausch und sehr zwischen Gut und B?se schwankten die Meinungen über die Karte
-, Poster- und Kettchenverk?ufer. Ich für meinen Teil durfte 4? für einen 0,5 l Ice Tea bezahlen, der 30 Minuten später auch alle war. Im Gegenzug hab ich im Gras neben dem Kolosseum 20c gefunden.

[img]images/italien2003/d3_2.jpg[/img]

Unter Indiana Jones Leitung ging es am Regierungssitz von Silvio B. vorbei (Winke Winke) zum Trevi- Brunnen. Nach dem Wurf einer M?nze sollte unser finanzielles Gl?ck gesichert sein. Nun sollte auch unser Schulisches folgen. Herr Krämer wollte nicht.
Mit dem Ranger ging es dann zur spanischen Treppe, wo wir den nächsten Freigang bekamen und bei MacDo erstmals nach 10, (oder war es 100 Stunden) wieder was zu essen bekamen. Mein Kassentyp lie? sich Zeit. Nebenbei diskutierten wir über Winnetou, Ranger und Winnetouch.

[img]images/italien2003/d3_3.jpg[/img]

Um 20 Uhr war Treffpunkt an der spanischen Treppe, alle waren da, nur wollte kein Lehrer los. Dann sprach Lutzi sein Machtwort und lie? auf den Weg brechen.
Ohne Plan vor Ziel folgen wir Old Ranger durch die lampenbeleuchteten Straßen Roms. An einem Supermarkt kam die Frage nach einem kurzen Einkauf, die der Meister mit einem forschen ?Nein, wir sind in Eile, der Busfahrer wartet.? Abschmetterte und uns den Trevi- Brunnen noch mal 10 Minuten lang bei nacht zeigte.

[img]images/italien2003/d3_4.jpg[/img]

Folgend ging es unter Leitung von Winnetou quer durch das Straßenlabyrinth zur U-Bahn. Einmal umsteigen, viel Schweiß, Frischluft und Restnerven später saßen wir wieder im Bus. ?Warum sind wir so fr?hlich??
Bei dem Aussteigen- und- um- den- Bahnsteig- rennen- Eskapaden war es mehr als ein Wunder, dass niemand mehr verloren wurde, als Geduld und Vertrauen in unseren F?hrer.
So langsam zeigte sich der Unterschied Lullie-Puhs zum möchtegern- Diktator Silvio B.

[img]images/italien2003/d3_5.jpg[/img]

So wie es scheint würde Sebbel leise sein. Wurde aber dank Voltaren- Schmerzgel nicht.

2. Tag – Samstag

Weiter auf Tour, Bayern, wie auch ?sterreich wurden erfolgreich verschlafen um zwischen teilvernebelten Alpenh?ngen aufzuwachen. Auf dem folgenden St?ck Italien wurde deutlich, dass alle Wege nach Rom f?hren, wie es aber nie erreichen werden.
Am Nachmittag kamen wir doch in Rom an, ohne es zu sehen. Es dauerte 45 Minuten bis wir gegen 16 Uhr auch das Lager erreichten.
Zuvor schauten wir uns ein Video von 1960 über Italiens Hauptstadt an, was sehr leerreich war.

Irgendwann kamen wir im Lager ?Castelfusano Country? an. Nach der Zuteilung der Zimmer ging es an die wohlverdiente Dusche. 23 Stunden Fahrt hatten ein Ende.

Erst gegen 17:30, dann gegen 18:30 und schließlich erst gegen 19 Uhr kam die “Pizza-Party”, wobei nur Herr Bahr sie so nannte.
Ich gesellte mich wieder in die Busrunde und im Warten auf die Pizza sprach ich erstmalig die Tageszusammenfassung, die von Jessie auf Video gebannt wurde. Das wird genial. Gewartet haben wir am Ende am längsten. Wusste Berlusconie etwa von meinem kommen? Als wir irgendwann mit unserer entt?uschenden Pizza fertigen waren, das hei?t Jessie alles gegeben hatten, saßen wir allein im Restaurant. Im Anschluss am?sierten wir uns über die Wehrpizzen, lebende tote Puddings und sehr viel anderen Nonsense. Eine letzte Pizza nahmen wir als Geisel und haben sie zerst?ckelt. Als keiner mehr wollte, warfen wir sie mit einer kleinen Tr?ne im Auge weg. Dann kam die Angst. “Ich weiß was du letzten Sommer getan hast” – Angriff der Wehrpizzen. Dirk werd ich vielleicht ma einen Drohbrief mit Ketchupflecken fertig machen.
Aus dem Nebenbungalow kam geblubber.

Am Ende des Tages lag ich mit Buch im Bett und Beethoven im Discman. 45 Minuten nach dem ersten Einschlafen meinte Sebbel etwas volumin?ser zu sprechen zu m?ssen und sorgte für ein Zweites schwerf?lligeres Einschlafen.

1. Tag – Freitag

Bei str?menden Regen und mit 20 Minuten Versp?tung ging unsere gro?e Fahrt los. Noch vor Berlin hatten wir jedes Zeit- und Streckengef?hl verloren. Im Bus war sofort gute Stimmung. Beim Zementlied kamen wir bis Strophe 5 und mein Kirschsaft tat sein ?briges. Italien sollte mein werden.

[img]images/2003/italien/d1_1.jpg[/img]
Bob ohne Kirschsaft

Sp?ter ging es an Schlafversuche, bis in Bayreuth. Ein neuer Bus bereit stand, den wir übernahmen. Zuvor überlegten wir schon, wie der Perfekte Bus auss?he. Von Marmorbad bis Wasserbetten war alles drin.
Unserer hatte nichts von alldem, einen Plan zum highjacken des 2. Busses der Dreizehnten hatten wir auch schon.

noch eine Packung Sonne

So, ich werde Morgen Abend auf eine Studienfahrt nach Italien aufbrechen und für 10 Tage weg sein. Sonne genie?en und Rom begucken. 🙂

Natürlichch bin ich für diese Zeit nicht zu erreichen, wenn was ist schreibt ne Mail, kann aber eben dauern bis ich antworte.

Dann bis dann

Worms sucks …

Ich wollt nur schnell sagen, dass es mich inzwischen echt ankotzt was in Punkto Mail-W?rmer derzeit abläuft. In den letzten 24 Stunden bekam ich [b]24[/b] weitere verseuchte Mails, wurde aber nicht infiziert.

Und die Einzigen, die sich drüber Freuen d?rften sind die Medien, die was haben um das Sommerloch zu f?llen …

Dann bis dann und wann

Wurm: Sorbig

So, über Nacht bekam ich 4mal den neuen Sorbig-Wurm zugeschickt, hab ihn entfernt, ich kann aber nicht sagen, ob er sich evtl. über meinen Account weiterverbreitet hat. Darum sorry an alle, die ihn über mich bekommen haben.

Mehr Informationen gibts bei [url=http://www.heise.de/newsticker/data/pab-19.08.03-000/]Heise Online[/url]

Dann bis dann

Live Long and …

News zum ST Antares Video, wo ich Gastsprecher bin. Nach Crewman Murphy bekam ich nun meinen Zweiten Charakter, der der Spitzohrigen Front angehören wird und auch in der Serie vertreten ist. (Nein T’Pol ist es nicht ;D )

Dann bis dann, ihr hört mich dann

PS: hören, ich überlege nochmal Radio zu machen, eine fixe Idee kam mir schon, aber ich muss erst mehr ausarbeiten.

Drachenbootfest in Schwerin

Nach fast einem Monat ohne Konzert brannte es mir in den Fingern und so versuchte ich, trotz enger Planung beim Pfaffenteichkonzert mit dabei zu sein. Mit Bert gings am fr?hen Nachmittag los. Wir waren die Ersten. W?hrend einer Jazz-Kombo warteten wir auf die anderen. schließlich kamen sie, mit Nils, dem Aushilfs-Schlagzeuger im Schlepptau. Horst hatte sich einige Wochen vorher verletzt und konnte sein Amt als Drummer nicht ausf?llen.

Am Pfaffenteich war indess schon ordentlich was los. Schon den ganzen Tag über fanden Drachenbootwettk?mpfe statt. Leute kamen und gingen und es herrschte vor, wie auch auf der B?hne reges treiben.

Gegen 19:45 konnte der Gig losgehen. Bereits im vornherein war klar, dass es kein langer werden würde. Zum Einen weil es eine Zeiteinschr?nkung von max 45 Minuten gab und zum Zweiten weil Nils, ?brigens normalerweise Drummer von Sconehead, nicht alle St?cke konnte. Besonders beim “Schlagzeuger”-Song hat er sich geweigert den zu machen. 😉
Los gings, wie es immer los geht mit “Letzte Nacht”, Danach kamen wieder Beatles und “Help”. Zu dieser Zeit war ich noch im Graben vor der B?hne, Beim Zweiten Lied wurde jedoch schon nach draußen verwiesen, weil ich keinen Backstage-Pass hatte. Tststs … Egal!
Der B?hnenbereich war am s?dlichen Ende des Teiches gelegen. Es war eine Doppelb?hne, die zu 2 Seiten offen war. Auf der einen Seite konnte man gen Teich, auf der anderen gen Flaniermeile gucken. Auf beiden sammelte sich das Publikum und bei “Ein Kompliment” der Sportfreunde Stiller zeichnete sich auch die Tendenz ab, das die Straßenseite, wo ich war mehr auf Mitsingen aus war, w?hrend auf der anderen Seite die Pogoisten waren. Bei den anderen folgenden Songs konnte dies best?tigt werden.

Von der Setlist war es ein typisches Konzert. Bew?hrte Klassiker wie “Liebe zu einem Punk” oder “Rakete” gingen Hand in Hand mit Coverversionen wie Nena’s ” >nachfragen< ". Nach 45 Minuten war leider auch schon der angek?ndigte Zapfenstreich und ein DJ fing an Schlagermucke aufzulegen. Dirk, Stefan und ich haben uns dann selbst noch ne Runde auf dem Fest umgeschaut und blieben schließlich im Catering im Backstage-Bereich h?ngen. Gegen 23 Uhr war noch ein letztes Highlight. Ein 5 Minuten langes Feuerwerk über dem Pfaffenteich mit Queens (feat. Robbie W.) "We are the champions". Genial, und das ist alles was ich dazu sagen kann. Und das hat für den ganzen Abend gepasst.

Vollbeschäftigt

So mal ne kleiner Auflistunge meiner aktuellen Projekte:

Zum einen bin ich bei GP4 wieder sehr aktiv und habe 3 Cars in Planung und Mache. Nebenbei mach ich auch wieder den Webmaster und überarbeite die Technik der SI-Homepage, sowie dieser Privaten, die bald mit neuem Layout und mehr Berichten ankommen soll.