Die Profis nennen es “Problembeseitigung durch Systemneuinitialisierung”, der Laie sagt “Stecker raus und wieder rein”… Ergebnis is das gleiche, es geht wieder.
Neulich bin ich hier in Berlin an der Kfw vorbei gegangen und so schlecht kann es denen nicht gehen, die können sich noch Außenbeleuchtung leisten.
Oh und Kommentare sind wieder für nicht-registrierte User erlaubt, Trackbacks sind grundsätzlich deaktiviert und Spam hoffentlich fürs erste gebannt.
A little bit of zombie in my life!
Ich habs mir schon lange vorgenommen, lange gesammelt, aber mir kam die Liste immer zu kurz vor, aber hey jetz kommt sie, das Zombie-Lese-Oktett, nur echt mit Braaaaiiins!!1
Fangen wir damit an: What to do in a Zombie Attack? Nicht zu verwechseln mit Zombies in Plain English (via d.). Nun noch etwas Papierkram und schon kann’s los gehen, Let’s get some brains!
Und schon bald merkt man, dass man einfach gute Freunde finden kann. Ob im Büro, in der Nachbarschaft, beim Cheerleading (dürfte geiles Poster sein!) bei den Politikaktiven und natürlich in der Musik. Sei es bei der Hard day’s night of the living dead, oder dem Letzten Duet auf der Erde, oder der schlechten Idee.
Achja, und dann war ich neulich in Schwerin in einer Einkaufshölle und meine Gedanke waren nur beim überprüfen der Tauglichkeit als sichere Unterkunft für den Fall einer Zombie-Attacke. Soll sowas beruhigen?
De-Mail aufgeklärt
Ich hab am Montag mal bei meiner Cryptography-Professorin nachgefragt. Ich erwähnte ja bereits, dass ich mich dafür Fremdschäme dass meine Hochschule in der einen oder anderen Form am unsäglichen Projekt der De-Mail beteiligt ist.
Wenn ich die De-Mail in 3 Sätzen erklären sollte, dann so – Die De-Mail ist ein alternatives e-Mail-System, dass vom Staat initiert wird um eine “sichere” Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden zu bieten. Sicher da verschlüsselt und spamfrei, da bei der Anmeldung Identitäten verifiziert werden sollen. Und das ist absoluter Schwachsinn, weil die Verschlüsselungskeys bei Papa Staat liegen und Papa Staat ein langfingeriger, neurotisch neugieriger BriefmarkenDatensammler ist, der immer seinen besten Freund den T. Systems fragt, wenn es mal wieder Groß-IT-Technologie-Technik-Projekte in den Satz zu setzen gilt. Dessen Brüder und Schwestern haben sich im letzten Jahr ja schon weitreichend durch große Datenverlustaktionen bekannt gemacht. Weil das ganze so gut funktionieren wird, wird auch jeder das e-Porto bezahlen, das man bei jeder eDeMail bezahlen soll. Angesichts so kompetenter Partner und ausgereifter Konzepte ist das Projekt ja schon in den besten Händen um mal wieder Geld zu verbrennen. (Gibt ja immernoch zuviel davon und wir haben ja kein Money-Hole wie die USA)
Nun bleibt die Frage, wo passt da meine Fachhochschule, die FHTW-Berlin ins Bild. Nun die Frage fand meine Professorin Weber-Wullf auch interessant, weil sie auch als Vize-Dekanin noch nichts davon gehört hat. Die Pressestelle der Uni fiel wohl auch eher aus den Wolken, als dass sie kompetent zur Antwort stehen konnte. Sie hatte aber noch ne Vermutung, die sich dann bestätigte. Mein Medienwirtschaftsprofessor Busch soll an einem e-Government-Projekt arbeiten, was sich nun als eben diese De-Mail herausstellte. Ich kenn noch keine Details, ich weiß nicht in wieweit die Geschichte geht und was da wirklich losgeht, immerhin ich war nicht der Einzige der ziehmlich entsetzt war, meine Kommilitonen taten es mir gleich. Das ist nun Fremdschämen auf einer ganz neuen Ebene, wird die De-Mail nicht nur von der gleiche Uni, sondern quasi auch noch aus meinem Studiengang heraus unterstützt. Zum Glück kann ich mich davon distanzieren und ma gucken, ich hoffe wir kriegen da was angestoßen, zumindest unseren Studiengang aus dem Mist herauszuhalten und möglichst die Schnappsidee zu sabotieren. Na ma nächste Woche abwarten, was Wewu noch rauskriegt.
Heute war es mal wieder notwendig einen Nachtbus zu nehmen. Trotz eines 18-Stunden-Tages gelang mir dabei das Kunststück schnurstracks auf die Richtige Bushaltestelle zuzugehen, wo schon der genau richtige Buswartete und mich bis fast vor die Tür fuhr. Ich glaub sowas wird mir nie wieder passieren!
Puck, lebt im Land hinter der Waschmaschine und dreht die Socken um.
Zauberspiegel
Ich bin gern bei meiner Schwester, denn meine Schwestr hat einen Zauberspiegel, in dem ich immer so fantastisch gut aussehe, dass ich grundsätzlich enttäuscht bin, wenn ich mich danach wiedeer in einem nicht-verzauberten Spiegel betrachte.
Es ist ja schon ne Art Fremschämen, dass meine Fachhochschule an dem unsäglichen Projekt der de-Mail mitentwickelt. 🙁
Update: Ich hab etwas rumgefragt und rausbekommen, schreib ein andermal davon.
Paper, die die Welt braucht
“Die Mathematischen Grundlagen von ‘Besoffen Torkeln'”
Schluckrunter!
Als kleiner Junge (also so etwas bis zum Alter von 15) fragten mich meine Eltern bei Schluckauf immer, wer denn jetzt an mich denkt!? In der kindlichen Sagen und Mythenwelt wurde mir immer indoktriniert, dass Schluckauf eine natürliche Reaktion darauf sei, dass jemand gerade an dich denkt und ich mache diese Indoktrinierung bis heute dafür verantwortlich ein dermaßen nebenmir stehender Soziopath zu sein. Immerhin, was ist das für eine Folter, sich ständig der Willkür anderer Leute ausgesetzt zu sehen, gerade bedacht zu sein und so diese peinliche, wie unangenehme und ablenkende Zwerchfellreaktion zu provozieren. Paranoia, Verfolgungsängste, Misanthropie und die Hoffnung bloß niemals in anderer Leute gedanken zu sein resultieren aus dieser einschüchternden Aussage.  Bis heute gelang es mir nicht das abzulegen und bei jedem neuen Schluckauf ist sofort klar, wer diese unrätliche Person ist, der ich dann Pest, Cholera und Schäuble an den Hals hetzen will. Das war aber nicht immer so. Ich saß 3 Jahre im Chemie unterricht und hatte jede Woche einen Schluckauf, die Regelmäßigkeit und die Beständigkeit ließen bald die gängige Theorie nicht mehr zu. So oft und lange konnte niemand freiwillig an mich denken und wenn, dann dürfe es mit dem Ende des Chemie-Unterrichts einhergehend ein böses Erwachen und einen Lebensmüden mehr gegeben haben. Seit dem ist die Regelmäßigkeit des Schluckaufs wieder in ein Maß zurückgegangen, dass Wahnsinn ausschließt, aber doch gelegentlich einen An-Mich-Denker vermuten lässt. Es gibt schönere Dinge! Andererseits könnte das natürlich auch ne schöne Waffe sein, wenn man wüßte wie man sie bedient…
Für den Freitagabend
Für wen eh schon alles zu spät ist oder wer zu gut gelaunt ist, werdringend Magenbluten als Ausrede zur Absage irgend eines Termins brauch oder gerne etwas Gehirn loswerden oder Schmerzbefreiung will.
Die erschreckendsten Hits der 90er
Ich heule, huste Blut und mein Auge eitert. Please kill me…
Meinethalben
Rummel #7
In G is Rummel, zum Glück bin ich in B.
Verkannte Täter
Und wieder wurde ein Fall bekannt, dass Zugbegleiter Minderjährige aus dem Zug setzen, weil diese keine Proto…Portom…Geldbörse dabei haben. Wieder wird auf ein Aufschrei durch die Medien gehen, wieder muss ein engagierter Angestellter der Deutschen Bahn auf die Strafbank, weil er seinen Job zu gründlich machen wollte.
Aber blicken wir da nicht zu einseitig? Verschließen wir nicht wieder die Augen vor dem eigentlichen Problem? Die Minderjährigen!
Beide Fälle haben die Gleiche Ursache, die kleinen Rotzblagen können auf ihr ProGeldbörse nicht aufpassen, lassen Ausweis, Handy, Bombenbauanleitungen überall achtlos liegen und wer kanns ausfressen, der geneigte Erwachsene. Ist es heute noch unabsichtlich und aus kindlicher Doofheit, so wird morgen bereits absichtilich das Spinatwasser zuhause vergessen, wenn man doch lieber Pausenmilch haben will. Wir können uns das nicht gefallen lassen. Blagen haben auf ihre Sachen zu achten und können nicht einfach erwarten, dann bei Tageslicht noch nach Hause zu kommen.
Darum fordere ich, setzt sie aus, je mehr Pampa umso besser!
Ähm ja, Handy kaputt
Hust, mein Handy is kaputt und bin daher für den Moment wieder nicht mehr telefonisch erreichbar. :/
zu weit gemein
Es ist so gemein, gerade ruft B an und meint so leicht letargisch, dass er morgen verspätet kommt, weil er seinen Zug in New York nicht erwischt hat. Danach erwähnte er nur kurz, dass die Westküste schön ist. Sowas macht mich fertig, neulich schrieb schon A. aus den Rockys und nun noch jemand. Farin singt von Pakistan und ick schließ mich in der Wohung ein, arbeite seit 3 Wochen täglich an meinem BA-Projekt und fahr nimma auf die Konferenz in Luxemburg, wo das Programm gezeigt wird, mit. Das Leben ist doch so traurig, wenn man es nur will. 🙂
