Rollstuhlware

Ein Mann stackst störrisch die Straße entlang. Vor sich schiebt er einen Rollstuhl. Der Bürgersteig ist – wie dieser Tage üblich – vereist und jeder steht vor der Wahl zwischen Glatt und Nass. An den Bordsteinkanten bilden sich Eispfützen, wer gut ist navigiert drum herum, wer aufpasst, kann hintersich jemanden Hören der nicht so gut aufpasst. Der Mann hat den zerstoßenen Eisschnee als Oberfläche gewählt und kämpft mit den Rädern seines Rollstuhls. Es sieht etwas unbeholfen aus, er legt sich ins Zeug und drückt das Gefährt, doch der Schnee leistet Widerstand. Er lehnt sich etwas nach vorne. Es sieht aus als wolle er seinem Gefährten etwas sagen, vielleicht “wollen wir tauschen?”. Aber er spricht nichts, er kontrolliert die Ladung. Tauschen wäre auch gar nicht gegangen. Drei Bierkisten bieten nicht viel Schub auf verschneitem Gehweg. Im Gegenteil, dem Mann nach zuurteilen ist schon die Wirkung einer Flasche eher dem Fortkommen hinderlich. Das ist der Gedanke die Fortbewegung und Transportmaximierung mit Hilfe eines Rollstuhls gar nicht so blöd. Ich frag mich wo er ihn her hat.

Multiples Leid

Ich leide gerade. das aber in einer eigentlich positiven Form. Ich hab morgen meine letzte Klausur, quäle mich über Mathe-Heftern von A wie Geometrie bis Z wie Fourir-Transformation. Neben mir steht mein neuer Rechner, den zu installieren mein Wochenende draufgegangen ist. Ich habe neue Games, ich hab 2 Wagen an denen ich für CTDP und für RaceCar arbeite, ich hab 2 Blogartikel, die ich hier endlich fertig schreiben will. Von Marvin bekam ich vorhin eine Lösung für ein Problem, dass mich an meinen DDS-Utilities ausbremst und nebenbei füllen sich die nächsten Wochen mit Leben und Terminen aller Art.

Es gibt soviel zu tun, und mir brennts in den Fingern endlich von Mathe weg zu kommen!